LV1871 - Sterbegeld Plus - Rechner

Wenn die Tage kürzer und kälter werden, legt sich die Natur zur Ruhe. Das spiegelt sich auch auf dem Friedhof wieder. „Der Winter ist traditionell die Zeit der Grabruhe“, sagt Christian Engelke, Gartenbauingenieur und Vorstandsmitglied im Fachverband Raumbegrünung und Hydrokultur im Zentralverband Gartenbau. Frisches Grün darf aber dennoch gepflanzt werden – zumindest solange der Boden nicht gefroren ist und die Pflanzen mit den winterlichen Temperaturen zurechtkommen. Zudem ist es ratsam, regelmäßig abgefallenes Laub und Äste zu entfernen, damit die Grabstelle auch in der dunklen Jahreszeit gepflegt aussieht.

 

  • Gestecke und Winterdeckung
    Zum klassischen Grabschmuck im Winter gehören Gestecke mit Zweigen von Tanne und Blaufichte. Zapfen und Winterfruchtgehölze wie Mäusedorn und Vogelbeere setzen farbige Akzente. Es ist aber auch möglich, das Grab bis zum Frühjahr komplett mit den Zweigen von einheimischen Nadelbäumen abzudecken und diese in kunstvollen Mustern zu arrangieren. „Die Winterdecke ist ein alter christlicher Brauch, um das Grab zur Ruhe zu bringen“, sagt Christian Engelke. In katholischen Regionen werden die Grabstellen zu Allerheiligen, in evangelischen Gebieten ab Totensonntag abgedeckt.

  • Christrose
    Die Christrose oder Schneerose hat sich hierzulande als traditionelle Pflanze für die Weihnachtszeit etabliert. „Die frostharte Staude ist eine der wenigen Gewächse, die auch in der Winterzeit von November bis Januar im Freiland blüht“, sagt Gartenbauingenieur Christian Engelke. Neben den klassischen weißen Schneerosen gibt es auch cremefarbene, rote und rosafarbene Varianten. Die mehrjährigen Stauden gedeihen optimal an einem lichten, halbschattigen Standort.

  • Efeu
    Mit seinem immergrünen Laub gilt Efeu schon seit dem Altertum als Symbol für ewiges Leben und immerwährende Treue und Freundschaft. Er ist anspruchslos und gedeiht sowohl im Schatten als auch an sonnigen Standorten. „Efeu kann man als Bodendecker und als Kletterpflanze einsetzen“, sagt Christian Engelke. Die robuste Pflanze hat aber einen Nachteil: „Efeu wächst rasch und kann Grab und Stein schnell überwuchern, wenn man nicht rechtzeitig eingreift“, so der Gartenbauingenieur.

  • Heuchera
    Heuchera besticht in der dunklen Jahreszeit durch ihre farbigen Blätter. Je nach Art gibt es die ausdauernde Pflanze nicht nur in verschiedenen Grüntönen, sondern auch mit bronze- bis purpurfarbenem Laub. „Heuchera ist eine wunderschöne Strukturpflanze. Kompakt wachsende Sorten sind auch für kleine Grabstellen geeignet“, sagt Christian Engelke. Die Staude gedeiht am besten im Halbschatten und blüht in der Regel von Mai bis Juli. Ihren Blüten verdankt sie ihren deutschen Namen: Purpurglöckchen.

  • Ilex
    Ilex ist auch unter den Bezeichnungen Winterbeere und Stechpalme bekannt. Insbesondere in den englischsprachigen Ländern gehört er zum klassischen Weihnachtsschmuck. „Seine roten Früchte geben einen zauberhaften Kontrast zum dunkelgrünen, ledrigen Laub“, so Christian Engelke. Ilex ist anspruchslos und wächst auch auf einer schattigen Grabstelle mit nährstoffreichem, leicht sauren Boden. Als Baum, Strauch oder Bodendecker kann man ihn vielseitig einsetzen und in Form schneiden.

  • Lebensbaum
    Der Lebensbaum oder Thuja gehört zu den Zypressengewächsen. Charakteristisch für den immergrünen Baum oder Strauch sind seine schuppenförmigen Blätter. Er gilt als anspruchslos und sehr schnittverträglich. „Thuja eignet sich, um eine Grabstelle zu strukturieren. Man kann das Gehölz als Hecke an den Seiten einsetzen, damit den Grabstein an den Seiten einfassen oder es als einzeln stehend im Hintergrund nutzen“, sagt Christian Engelke.

  • Schneeglöckchen
    Schneeglöckchen gehören zu den ersten Frühlingsboten: Wenn sie blühen, sei das Ende des Winters nah, heißt es. Je nach Sorte, Standort und Witterung kann dies bereits ab Ende Januar der Fall sein. Damit sie sich zeigen, sollte man spätestens bis Ende November Zwiebeln in die Erde stecken. Schneeglöckchen gedeihen an lichten Standorten und brauchen einen durchlässigen Boden. „Fühlen sie sich wohl, breiten sie sich rasch auf der Fläche aus“, so der Gartenbauingenieur.

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