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Wenn ab Mitte Mai kein Nachtfrost mehr zu erwarten ist, können auch kälteempfindliche Sommerpflanzen auf das Grab gesetzt werden. Doch nicht jede Blume fühlt sich überall gleich wohl: Manche Gräber werden den ganzen Tag über von der Sonne beschienen, bei anderen werfen ein Baum oder eine Hecke Schatten auf die Grabstelle. „Die Auswahl der Pflanze richtet sich nach dem Boden und Standort“, sagt Claus Rankl, Friedhofsgärtner aus München und Landesvorsitzender im Verband Deutscher Friedhofsgärtner.

  • Eis-Begonien
    Begonien und insbesondere Eis-Begonien gehören zu den traditionellen Sommerblumen für die Grabgestaltung. Vielerorts sind die in weiß, lachsfarben, rosa oder rot blühenden Eis-Begonien auch unter dem Namen Gottesauge bekannt. „Eis-Begonien sind anspruchslos und sehr robust. Sie trotzen fast jeder Witterung“, sagt Friedhofsgärtner Claus Rankl. Sie gedeihen an halbschattigen bis sonnigen Standorten, blühen den ganzen Sommer bis in den Herbst hinein, vertragen aber keinen Frost. „Mittlerweile gibt es viele verschiedene Sorten wie Dragon Wing, Solenia und Richmondensis, die man auch miteinander kombinieren kann.“
    Foto: pixabay.com/Public Domain

  • Fuchsien
    Fuchsien gelten als klassische Schattenpflanze. Tatsächlich gibt es aber inzwischen auch Sorten, die sich im Halbschatten und sogar an sonnigen Standorten wohlfühlen. Auch die Auswahl an Farben ist groß. So gibt es neben schlichten weißen, roten, rosa- bis violettfarbenen Fuchsien auch zweifarbige Sorten. Nachtkerzengewächse lassen sich gut mit immergrünen Bodendeckern wie Efeu kombinieren. Nur wenige von ihnen sind allerdings winterhart.
    Foto: pixabay.com/Public Domain

  • Geranien
    Geranien – oder korrekterweise: Pelargonien – sind ideal für einen vollsonnigen Standort, gedeihen aber auch im Halbschatten. Ein weiterer Vorteil: Geranien kommen auch einige Tage lang ohne Wasser aus. Je nach Sorte bringen sie den ganzen Sommer über rote, weiße, rosa- oder lilafarbene Blüten hervor. „Geranien sollte man regelmäßig auszwicken, damit sie nicht zu hoch wachsen“, empfiehlt Friedhofsgärtner Rankl.
    Foto: pixabay.com/Public Domain

  • Fleißige Lieschen
    Fleißige Lieschen machen ihrem Namen alle Ehre: Den ganzen Sommer über blühen sie äußerst fleißig – in Weiß, Rot, Rosa, Violett oder sogar zweifarbig. Und das, obwohl die kleinen Pflänzchen eher im Halbschatten und sogar im Schatten wachsen: „Sonne vertragen nur die gezüchteten Edellieschen, die Neuguinea. Die muss man aber täglich gießen“, sagt Claus Rankl. Fleißige Lieschen brauchen nämlich einen feuchten Boden. Ihr Nachteil: „Insbesondere die kleinen Pflanzen werden gern von Schnecken gefressen“, gibt der Experte zu bedenken.
    Foto: pixabay.com/Public Domain

  • Mandeville
    Mandeville oder Dipladenia gehören zu den klassischen Sommergrabpflanzen. Regelmäßig gedüngt, blühen sie den ganzen Sommer über bis in den Herbst hinein in Rot, Rosa, Weiß oder Gelb. Was Mandeville so beliebt macht: „Die Pflanze ist pflegeleicht und robust, da sie auch Hitze und einige Tage Trockenheit gut übersteht“, sagt Friedhofsgärtner Rankl. Auch pralle Sonne verträgt das frostempfindliche Gewächs ganz gut.
    Foto: pixabay.com/Public Domain

  • Tagetes
    Die Sommerblume Tagetes ist für die Grabgestaltung sehr beliebt – und auch unter dem Namen Studentenblume bekannt. Je nach Sorte blüht sie vom frühen Sommer bis in den Herbst hinein ein- oder zweifarbig, von Hellgelb bis Rotbraun. Tagetes gedeiht an einem sonnigen Standort, kommt aber auch mit Halbschatten zurecht. Die pflegeleichte Pflanze hat nur einen Nachteil: „Schnecken fressen die Pflanze über Nacht ratzekahl“, sagt Claus Rankl.
    Foto: pixabay.com/Public Domain

  • Dahlien
    Dahlien markieren in der Regel den Übergang vom Sommer zum Herbst: Sie beginnen meist erst im Spätsommer zu blühen. Dahlien brauchen einen sonnigen Standort und einen durchlässigen Boden. Die Auswahl an ein- und mehrfarbigen Sorten ist riesig, für die Grabbepflanzung im Sommer haben sich die robusten Zwergdahlien bewährt. Aber auch sie seien anfällig für Schnecken, sagt Friedhofsgärtner Rankl: „Sie fressen vor allem die weichen Blätter.“
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